13. Dezember 2017 - Adventsfeier

Nachdem wir am 1. Dezember den Weihnachtsmarkt im Kiekbergmuseum besuchten, können wir unser diesjähriges Landfrauenjahr mit einer gelungenen Adventsfeier im "Cafe Kommodig" in Nübelfeld beenden. Vielen Dank an das Team um Bianca Maehl, alles war stilvoll dekoriert und es konnte uns nur "kommodig" zu Mute sein. Ein ganz besónderer Dank geht an die Ehepaare Beland und Gülck aus Steinberg und Friedrichstal, die mit vierstimmigen Sätzen und ihren wunderschönen Stimmen  Advents- und Weihnachtslieder vortragen und so zu einem besonderen Nachmittag beitragen. Nach weiteren gemeinsamen Liedern, einer Weihnachtsgeschichte und einem Gedicht aus Brasilien beschliessen wir den Nachmittag.

Jedes Mal, wenn zwei Menschen einander verzeihen, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn ihr Verständnis zeigt für eure Kinder, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn ihr einem Menschen helft, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn jemand beschließt, ehrlich zu leben, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn ein Kind geboren wird, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn du versuchst, deinem Leben einen neuen Sinn zu geben, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn ihr einander anseht mit den Augen des Herzens, mit einem Lächeln auf den Lippen, ist Weihnachten.

Denn es ist geboren die Liebe.
Denn es ist geboren der Friede.
Denn es ist geboren die Geborgenheit.
Denn es ist geboren die Hoffnung.
Denn es ist geboren die Freude.
Denn es ist geboren das Licht in der Welt.

Frauke Petersen

16. November - Besuch im DRK-Heim Glücksburg

Am Mittwoch den 16.November 2017 besuchen einige Landfrauen das DRK-Altenheim in Glücksburg.
Für den gemütlichen Nachmittag haben viele unserer Landfrauen Torten und Kuchen gespendet.
Für das musikalische Programm konnten wir Ilse Mann aus Ringsberg gewinnen und Dank Helga Lempelius aus Oestergaard 
wurden die alten und bekannten Lieder sehr gut angestimmt. Auch Wunschlieder einiger konnten erfüllt werden.

Karin Bendixen

7. - 9. September 2017 - Vereinsreise ins Ruhrgebiet

Ein randvolles Programm erwartete uns auf unserer Reise ins Ruhrgebiet. 
Schon auf der Fahrt nach Essen wurde ein Stopp in Recklinghausen eingelegt, wo es im Museum "Strom und Leben", im denkmalgeschützten Umspannwerk, eine Führung gab. Auf 2500 m² konnte man erahnen, wie der Strom in ca 100 Jahren das Leben revolutionierte. Viele der dort ausgestellten Geräte weckte manche Kindheitserinnerung.
In eine völlig andere Welt tauchten die Teilnehmerinnen am nächsten Tag buchstäblich ein: Im deutschen Bergwerksmuseum in Bochum kann man die Entwickluing der Steinkohleförderung von den Anfängen bis in die heutige Zeit, erleben. Rasant, die technische Entwicklung, aber auch bedrückend die Arbeitsbedigungen der Bergleute. Enge, Lärm, Staub und die ständige Gefahr, bestimmten den Alltag der Männer.
Am Nachmittag dann das Kontrastprogramm, die Villa Hügel der Familie Krupp. Leider spielte das Wetter nicht mit, sodass der Spaziergang am Baldeneysee entfallen musste. 
Der Tag klang aus im "GOP Variete-Theater Essen" mit "Simply the Best" - mit tollen Akrobaten und ganz viel Strapazen für die Lachmuskeln.
Eine weitere Station der Reise war das Gasometer in Oberhausen mit der Fotoausstellung "Wunder der Natur" und dem 20 m großen Erdball im Innenraum. Er vermittelte die Illusion eines Blicks aus dem Weltraum auf den Planeten Erde - traumhaft! Danach ging es zu einem Streifzug durch das Centrum Oberhausen gleich nebenan, ein rießiges Einkaufszentrum und dann stand noch der größte Binnenhafen der Welt in Duisburg auf dem Programm, wo eine Schifffahrt auf die Frauen wartete.
Die Rückreise brachte endlich die Sonne zurück und so konnte der Garten Picker in Borken-Weseke, wo der Hausherr durch den wunderschönen, romantischen Garten führte, ausgiebig genossen werden.
Vier interessante Tage gingen zu Ende, aber ein Satz klingt nach:"Eigentlich ist es egal wohin wir fahren, das Wichtigste ist die Gemeinschaft!"

Heike Hansen

14. September 2017 - Wanderung im Satrupholmer Moor

Wie so vielen Aktionen zieht auch uns in diesem Sommer der Sturm "Sebastian" bei unserer Wanderung durch das Satruperholmer Moor einen Strich durch die Rechnung. Um den Lebensraum von Hoch- und Niedermoor und seine Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt kennenzulernen, ist eine 1,5 - stündige Wanderung, geführt durch den Vorsitzenden des Naturschutzvereins Mittelangeln Herrn Hartmut Mügge, geplant. Der Regen der vergangenen Tage hat das Moor so durchnässt, das eine Wanderung auf schmalen Wanderwegen nicht machbar ist. So kommen wir früher als geplant im Gasthaus "Tante Anne" in Damholm zusammen. Herr Mügge berichtet lebhaft von den Arbeiten der Renaturierung und der Rückentwicklung des Moores und macht uns deutlich, mit wieviel Elan, Energie und Freude der Naturschutzverein Mittelangeln an diese Aufgabe herangeht.und sich immer weiter der Durchsetzung dieses Vorhabens stellt. Der Funken springt über und wir werden auf jeden Fall im kommenden Jahr unsere Wanderung im Satrupholmer Moor nachholen.

Frauke Petersen

 

21. Juni 2017 - Hansestadt Hamburg

Unsere diesjährige Tagesfahrt führt uns in die Hansestadt Hamburg und diese zeigt an diesem Tag des Sommeranfangs ihr schönstes Gesicht.
Am Vormittag besuchen wir das Auswanderermuseum in der Ballinstadt. Sehr informativ werden hier Schicksalswege einzelner Familien beschrieben und es zeigt sich noch einmal anschaulich auf, das schon immer, vor Jahrhunderten von Jahren so wie auch heute, ganze Menschenvölker sich auf den Weg machen, zu einem Leben in eine bessere Welt. Dieser Besuch regt Gespräche um den eigenen Lebensweg an und bleibt dem ein oder anderen nachhaltig in Erinnerung.
Hervorstechend neben dem herrlichen Wetter ist am Nachmittag das sonnige Gemüt unseres Kapitäns, der uns mit Informationen, mit Herz und auch ein wenig Schalk, während einer zweistündigen Kanalfahrt auf der Alster begleitet. Ein Spaziergang am Jungfernstieg , die Segler, Stand up paddler, Ruderer sowie die weiße Flotte der Alsterschiffe auf dem funkelndem Wasser der Alster, lassen uns die Leichtigkeit eines Sommertags in der Großstadt spüren.

Frauke Petersen

10. Mai 2017 - "Typisch große Schwester-typisch kleiner Bruder-typisch Sandwichkind"

Herr Pudimat-Rahlf, Theologe und Heilpraktiker für Psychotherapie, zeigt uns mit dem Thema die Bedeutung für unser Verhalten durch unseren Platz in der Rangfolge unter Geschwistern auf.
Schilderungen aus seinem eigenen Erleben, selber der 4. unter den Geschwistern und Vater von 4 Kindern sowie viele Beiträge unserer Gäste machen den Vortrag lebhaft und besonders spannend.
Herr Pudimat-Rahlf fasst in seinen Erkenntnissen zusammen:
Das älteste Kind zeichnet sich aus durch Verantwortungsbewußtsein, Gewissenhaftigkeit, Zielstreben und eigenem Selbstvertrauen. Die "Ersten" können führen und organisieren, fühlen sich aber auch einem besonderem Auftrag verpflichtet. Identifizieren sich am meisten mit den Eltern, sind eher konservativ und haben gelernt, Andere zu versorgen und zu beschützen.
Kinder der "mittleren" Position "können, da sie ausgeglichener sind, sich zu ausgezeichneten Verhandlungsführern entwickeln", allerdings - "sie erinnern sich, wie sie sich abgestrampelt haben, um es ihrem älterem Bruder oder Schwester gleichzutun und, das sie vor dem Jüngsten davongelaufen sind, welches sie jeden Moment einzuholen drohte".
Sie gleichen aus, sind kooperativ, diplomatisch und umgänglich. Häufig sind sie die Vermittler innerhalb der Familie.
Die Jüngsten stehen noch einmal im Mittelpunkt der Familie, äußern aber auch mitunter "dass dir deine eigene Sonnenscheinrolle zum Hals heraushängt". Dann müssen diese ausbrechen und werden "zum Rebell".
Charme, Gelassenheit, kooperativer Umgang zeichnet sie aus, sie sind wagemutig, unkonventionell, neugierig, impulsiv und ehrgeizig.
Und das Einzelkind? Es ist verlässlich, durchorganisiert, erfolgsorientiert und zielstrebig.
Interessant, ein Einzelkind unter unseren Mitgliedern beschreibt den stetigen Wunsch es den Eltern gut zu machen, dieses kann auch als eine Belastung werden.
Nach dem Vortrag tauschen wir uns miteinander aus, denken über die eigene Position im Familienverband nach. Können wir uns in den Beobachtungen wieder finden? Abschließend stellen wir gemeinsam mit Herrn Pudimat-Rahlf fest das viele dieser wissenschaftlichen Feststellungen zutreffen, jedoch auch besondere Umstände wie Flucht, Krankheit, Tod den Einzelnen selbstverständlich fürs Leben prägen.

Frauke Petersen 

11. April 2017 - Wir erstellen Lampenschirme

In Goldhöft bei Frau Budde kommen wir zusammen um alte oder unschöne Lampenfüße mit neuen Schirmen zu versehen.Wir sind ganz begeistert von der Kreativität und Vielfalt - den bunten Farbtupfern, die wir mit den erstellten Lampenschirmen in unsere Häuser holen. Und dies, ganz einfach erstellt aus Papierservietten, Seidenpapier und anderen Materialien, welche hier erworben werden können. Der Vielzahl an Mustern und Motiven ist keine Grenze gesetzt. Motive von Hühnern, Maritimem, ob geblümt oder kariert - jeder findet das Passende für Küche, Bad oder Ferienwohnung.

Frau Budde bietet in ihrer kleinen Werkstube Kurse an, welche auch gern von Feriengästen genutzt werden. Auch von uns wird der ein oder andere ein weiteres mal dabei sein.

Frauke Petersen

15. März 2017 - Amtsgericht Flensburg

Schon eindrucksvoll und bewegend, unser Besuch im Flensburg Amtsgericht, eines von 23 Landgerichten Schleswig-Holsteins. Zum einen imponiert das stattliche Gebäude – im Altbau, 1882 fertig gestellt, finden wir noch heute im Treppenhaus ein Standbild  Kaiser Wilhelms I..
Aber auch der Besuch einer öffentlichen Gerichtsverhandlung soll uns noch eine ganze Weile beschäftigen. „Live“ dabei zu sein, das geht schon unter die Haut.
Während der Verhandlung erleben wir, wie das Aufzeigen des Fehlverhaltens des Angeklagten durch Staatsanwaltschaft und Richterin sowie das eigene hinterfragen des Jugendlichen zur Tat, für die Richterin im Vordergrund steht.
Neben Gesetzesvorgaben räumt unser Staat Richtern Ermessensspielräume in der Urteilsfindung ein. Die Vorgeschichte des Angeklagten, das Verhalten des Jugendlichen in Schule und Beruf, seinem sozialem Umfeld fließen in der Urteilsfindung der Richterin mit ein. Das Abwegen der Richterin, was ist die richtige „Strafe“ für diesen jungen Menschen um ihm zu helfen,  beeindruckt.

Viele Gedanken begleiten uns  und kommen während  dem gemeinsamen Kaffee trinken im „Antik Cafe Siemers“ zur Sprache.
Im Anschluss stöbern wir in einem Fundus restaurierter Möbel und lassen so unseren Nachmittag gemütlich ausklingen.

Frauke Petersen

15. Februar 2017-Jahreshauptversammlung

Vorsitzende Sigrid Jacobsen hatte den Mitgliedern des seit über 60 Jahren bestehenden und aktuell 204 Mitglieder zählenden Landfrauenvereins Scheersberg nicht zu viel versprochen, als sie bei der Jahresversammlung einen "Leckerbissen" ankündigte:"Sie ist jung, hübsch, blond, musikalisch begabt, kommt aus unserem Dorf, berührt mit ihrer Stimme und trifft mitten ins Herz." Gemeint war die 17-jährige Greta Thiesen aus Großquern, im ersten Oberstufenjahr der August-Viktoria-Schule in Flensburg. In der Fördestadt singt sie nicht nur im Schulchor, sondern nimmt auch Gesangsunterricht und hat bereits bei diversen Familienfeiern unter Beweis gestellt, das sie mit ihrer Altstimme begeistert. Nun also trat sie bei den Landfrauen auf und zeigte bei einem Querschnitt durch ihr Repertoire, was sie musikalisch drauf hat - vom Pop bis hin zur Klassik.
Doch zuvor war es in der Versammlung eher "nüchtern" zugegangen. Schriftführerin Frauke Petersen rief die Ereignisse des vergangenen Jahres in Wort und Bild zurück in die Erinnerung. Und dazu gehörte auch eine Wanderung auf den Spuren des Steruper Heimatdichters Heinrich-Andresen Andresen, darüber hinaus Vorträge und Ausflüge. Der Vorstand, so Sigrid Jacobsen, sei bestrebt, ein Programm für alle Interessenlagen zu erarbeiten, damit die MItglieder sagen:"Oh ja, darauf hab ich Lust." Und so soll es auch in diesem Jahr sein. Als nächstes - 15. März - ist ein Besuch des Jugendgerichtes Flensburg vorgesehen, um an einer öffentlichen Verhandlung teilzunehmen. Geplant ist zudem für September eine Mehrtagesfahrt ins Ruhrgebiet.
Kassenwartin Karin Hansen-Rasch legte die Finanzen des Vereins offen. Eigentlich steht der Verein monetär gut da. Denn es gibt ein Sparbuch mit einer Rücklage, auf die zurückgegriffen werden kann, wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen - das war 2016 der Fall.
Vor diesem Hintergrund beschlossen die Scheersberg Landfrauen eine Erhöhung des Jahresbeitrages ab 2018. Darüber war bereits vor zwei Jahren gesprochen worden, nun folgte die Tat. Ab dem nächsten Jahr sind dann 25 Euro fällig. In diesem Jahr bleibt es noch bei 20 Euro.

Zeitungsartikel, Frau Köhler

19. Januar 2017 - Osteopathie

Schon während ihrer Ausbildung zur Physiotherapeutin in Hamburg, lernt Steffi Bäumer durch ihren Ausbilder die Behandlungsform der Osteopathie kennen. Diese eigenständige Form der Medizin,  die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient, interessiert sie so sehr, sodass sie  neben dem Familienleben,  über den Besuch einer Privatschule, nach fünfjähriger Ausbildungszeit  2010 den Abschluss zum Osteopathen ablegt.
Nur durch ausgebildete Heilpraktiker oder Ärzte darf der Beruf des Osteopathen ausgeübt werden. Dieses bedeutet auch für Steffi , sich auf die Prüfung  zum Heilpraktiker vorzubereiten und diese weitere Prüfung abzulegen.

Was steckt nun hinter dieser „Osteopathie“?
1874 wird durch den amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still Osteopathie erkannt und vorgestellt, ab 1950 setzen sich seine Erkenntnisse langsam in Europa durch, in Deutschland wird seit 1980 die Ausbildung berufsbegleitend angeboten und praktiziert.
Der Osteopath nutzt ausschließlich seine Hände um Bewegungseinschränkungen zu erkennen und zu behandeln. Faszien, dünne Bindegewebshüllen hängen alle mehr oder weniger zusammen und bilden eine große Körperfaszie. Der Osteopath ertastet die einzelnen Faszien, kommt so von einer Körperregion zur nächsten.  Ursachen, am Beispiel eines Sturzes deutlich gemacht, können in ganz anderen Körperregionen Beschwerden machen. Die Ursachen von Beschwerden aufzuspüren und zu behandeln ist das Ziel der Arbeit. Um Beweglichkeit und Gesundheit wieder zu erlangen werden Blockaden und Funktionsstörungen gelöst.
Einsatz findet die Osteopathie im Bereich des Bewegungsapparates, im internistischen, Hals-Nasen-Ohren sowie im urologischen Bereich. Auch in der Kinderheilkunde und bei Hautkrankheiten wird diese Form der Therapie eingesetzt.
Steffi Bäumer macht dabei aufmerksam, bei nicht von Osteopathen behandelbaren Symptomen zum Facharzt weiterzuleiten.

72 Mitglieder folgten interessiert den sehr informativen Ausführungen von Steffi, wir spürten ihre immer noch anhaltende Überzeugung und Begeisterung an dieser Arbeit.

Frauke Petersen

Galerie

Schauen Sie bei uns vorbei.....

VORMERKEN

17. Oktober 2019
19:00 Uhr
Christa Bendixen zeigt Bilder
unserer Fahrt nach Kopenhagen.

Veranstaltung
Mi. 09.10.2019, 14:30 Uhr