16. November 2016 - Krimilesung

War es Frau Puffpaff aus Husby, welche in ihrer sprachgewandten Art mehr beeindruckte oder ihr Krimi-Roman „Fatale Folgen“, welcher sich zu einem wahren Thriller entpuppte.
50 unserer Mitglieder folgten der abendlichen Lesung im "Cafe Kommodig". In der halbstündigen Pause wurden kleine Köstlichkeiten wie "Matjestatar auf Pumpernickel", "Fleischbällchen in pikanten Soßen", "Käsesticks in Mangopüree" und weitere Leckereien angeboten. Toll, was uns von dem Team um Bianca Klaeve-Maehl serviert wurde.
Schnell baute sich in der weiteren Lesung Spannung auf. Nur die, welche sich ein Buch mit nach Hause nahmen, könnten uns den spannenden Ausgang verraten - oder aber, wir erwerben eines der weiteren Exemplare, welche im Edeka-Markt Langballig erhältlich sind.

Frauke Petersen

9.-11.September 2016 Lübeck und Umgebung

Lange gegrübelt, geplant und getan –
Nun steht wir wollen im September nach Lübeck fahren.
Huch, September, das ist jetzt!
Schnell nochmal durch das Haus gehetzt.
Was nehme ich mit, was pack ich ein, welche Schuhe sollen es sein?
Bloß nicht verschlafen und unpünktlich sein; dafür spann ich Frauke Claussen ein.
So, ich bin die Erste am Bus, dies zu erwähnen ist ein persönliches muss.
Es ist schließlich jedem klar – dass dieses nicht immer so war.
Lübeck ist nicht wirklich weit, darum haben wir auch Zeit
Auf dem Weg dahin zu rasten und uns mit Milch und Tomaten zu befassen.
Frau Steensen, Landfrau von Angelitern aus Nordfriesland adoptiert
und dann nach Holstein exportiert, hat mit Herzblut und Verstand Ihren Betriebszweig
Milch und Tomaten in der Hand.
An Beidem ließ sie uns teilhaben und so konnten wir uns an Milchschnaps, Tomatensuppe,
Käse, Brot und Tomaten laben.
Los jetzt rein mit Euch in den Bus, dieser um 14.00 zur Führung sein muss.
Durch Lübecks Gänge und Höfe geht’s dann – erst Gruppe 1 und Gruppe 2 dann gleich hinten dran.
Im Hotel dann eingecheckt werden wir von nettem Buffetessen wieder zum Leben erweckt.
Mit frischer Kraft und auf eigene Faust nochmals in den lauen Sommerabend hinaus.
Ein Wein, ein Bier, ein netter Schnack – so vergeht der 1. Tag.
Sonnabend steht zuerst einmal bummeln auf dem Programm. Wir sehen uns Hüx- und Fleischhauerstraße ganz genau an. 1 Kleid, 1 Schal, ne Decke, ein Bild, nicht einmal eine Gartenblume aus Glas fehlt. Es wird gekauft und schwer getragen – man muss sich auch mal an einem Getränke laben. Die Zeit vergeht und 1,2,3 ist die Uhr schon viertel vor zwei.
Aufs Schiff nach Schlutup stürmen wir dann, schauen uns Lübecks Fassaden und Industrie von der Wasserseite an. Erholen uns bei K + K, was wirklich nur nett Kaffee und Kuchen war.
In Schlutups Hafen stehen wir dann und fragen uns wo Frau Röttger sein kann.
Doch wie es sich für eine „Weltstadt“ gebührt, gibt es Hafen 1 und 2, was zur Verwirrung führt.
Dank neuster Technik – sprich „Ruf doch mal an“ – gehört dieses Problem schnell der Vergangenheit an.
In die wir uns dann zu Fuß begeben, in das im Grenzmuseum dargestellt Zonengrenzbezirks-Leben.
Eine Erfrischung wird jedem gereicht bevor er in diese Thematik einsteigt.
Frau Röttger, aktive Lübecker Land- und Ratsfrau übernimmt es dann, führt uns durch die Dörfer Lübecks – Nachbar an.
Lübsche Dörfer auch genannt und keinem Landkreis zuerkannt.
Kurzweilig, klug und informativ,
durch Wildschwein und Nandu nochmal besonders attraktiv,
umrunden wir Lübeck und landen dann auf dem Röttgerschen Hof nebst Ehemann.
Nochmals gestärkt und alle Querverbindungen zu Angeln und Nübelfeld im Besonderen geklärt, landen wir etwas knapp in der Zeit
um halb sieben im Hotel – um sieben ist Abendbrot und das ist nicht mehr weit.
Schnell frisch gemacht, schnell umgezogen
Aahh – sitzen, essen, das 1. Glas Wein – Mensch wie ist das Leben fein.
Als Freundlichkeit vom Centre Hotel wir nochmals umziehen ganz, ganz schnell
Diesmal nur nach nebenan –
warten auf Herrn Keller und einen weiteren Mann, die das Keller Kabarett bilden dann,
uns unterhalten mit Plattdeutschen Liedern und Geschichten die aus dem richtigen Leben berichten.
Lachen, lachen und ein 2. Glas Wein- Mensch wie ist das Leben fein.
Sonntag – ausgiebig frühstücken, packen und pünktlich um 9Uhr 45 am Bus dann sein. Koffer nach Zielort in den Frachtraum hinein, zum vorletzten Programmpunkt aufgebrochen
Und in die Katakomben des Hansemuseums hineingekrochen.
Eine Reise durch 600 Jahre Geschichte gestartet – Mittelalter und Hanse tief eingeatmet.
Kurz verschnauft bis der Bus dann wieder startet und auf den nächsten netten Autobahnparkplatz gewartet.
Ein Würstchen verputzt, einen Sekt genossen, schnell noch mal Astas Geburtstag begossen,
landen wir fröhlich und voll Wohlbehagen auf Gut Sierhagen.
Bei bestem Wetter den Garten umrundet – noch mal die Gutsgärtnerei geplündert.
Torte gegessen und Kaffee getrunken, nochmal geredet und viel gelacht,
auch nochmal Kräuter- und Pflanzenkunde gemacht – wird jetzt allmählich an den Heimweg gedacht.
Durch die Probstei – die ist als solches schon sehr schön
wird langsam unsere Reise gehen - Wir wollen ja schließlich noch Strohkunstwerke sehen.
Grisou ein Drache wunderschön, ist hier in Stroh als Feuerwehrmann zu sehen,
Peter Lustigs Bauwagen, Störche, Delfine Selfie und Delfi und was soll ich sagen
ein Pferd mit Reiter in Probsteihagen.
Nun aber wird auf die Tube gedrückt, damit die Heimat näher rückt.
Mir bleibt jetzt hier nur Dank zu sagen, Herrn Lanzner für Superservice an allen 3 Tagen.
Mit Umsicht, Freundlichkeit und Humor, manch doppelter Verkehrsinseltour, Schlängelstraße und Zusatzträgerbereitschaft trat er angenehm aus dem Hintergrund hervor.
Bei Christa die uns mit dem Bordservice wieder verwöhnte.
Bei Euch fürs mitfahren, mitmachen, mitlachen, dabei sein.
Kommt gut nach Haus und nächstes Jahr mit –
wenn der Landfrauenverein wieder in die Ferne ausrückt.

Siggi Jacobsen

9. Juni 2016- Abendwanderung

.......... und eine wunderschöne Abend-Wanderung mit einem gemütlichen Ausklang im "Mädesüss" in Sterup beendet unser diesjähriges Frühsommer Programm. Im September sehen wir uns wieder und wünschen auf diesem Wege allen Mitgliedern und Freunden bis dahin eine sonnige Zeit.

19. Mai 2016 - Friesische Karibik - Föhr!

Schon beim Aufstehen am frühen Morgen ist es zu spüren - heute wird es ein sonniger Tag werden!
Wir haben einen Tagesausflug auf die Nordseeinsel Föhr geplant. Bei der Überfahrt mit der Fähre von Dagebüll nach Wyk sitzen wir auf dem Außendeck, lassen uns von der Sonne verwöhnen und genießen den weiten Himmel über uns - so haben wir uns diesen Tag gewünscht!
Auf Föhr nehmen wir an einer zwei-stündigen Rundfahrt teil, wir besichtigen in Nieblum die St. Johannis Kirche, fahren durch kleine Dörfer der Insel. Um Föhr näher zu erkunden, plant schon manch einer von uns einen weiteren Besuch der Insel.
Nach einem Bummel durch Wyk, einem Spaziergang an Strand und Promenade, fahren wir zurück aufs Festland. Mit einem leckeren Abendessen im "Fährhaus Schlüttsiel" und einem Rundumblick in die Halligwelt Nordfrieslands beschließen wir unseren diesjährigen Ausflug in die "Friesische Karibik".

Frauke Petersen

11. Mai 2016 - Landfrauentag - Essen zwischen Genuss und Moral

"Was wollen wir essen?" - Unter diese Frage hatte der LandFrauenverband Schleswig-Holstein seinen diesjährigen LandFrauentag in Neumünster gestellt. Wie viel Zündstoff in dieser scheinbar einfachen Frage steckt, zeigte sich auf der Bühne vor 2.000 Gästen. Einerseits brachte Sterneköchin Léa Linster mit ihrer charmanten Schlagfertigkeit die Halle geradezu zum Brodeln, andererseits gab es auch ernste und nachdenkliche Töne zum Thema.

So sagte der schleswig-holsteinische Bauernpräsident Werner Schwarz in seinem Grußwort, dass er sich zunächst gewundert habe, dass ausgerechnet die LandFrauen diese Frage stellten. Denn wenn es um die Nahrungszubereitung gehe, mache ihnen kaum einer etwas vor. Auf den zweiten Blick aber sei er froh, dass die LandFrauen das Thema Lebensmittel in den Mittelpunkt gestellt hätten. Essen sei immer eine Frage des guten Geschmacks gewesen, aber heute spiele auch die Moral eine wichtige Rolle an den Mittagstischen. "Wir Bauern beliefern alle, die sich ökologisch, vegetarisch, vegan ernähren. Wir freuen uns über Menschen, die sich engagiert mit ihrer Ernährung auseinandersetzen und hoffentlich mehr für Lebensmittel ausgeben."

Leider sei das Essen längst von einem Mode- zu einem Reizthema geworden, jeder Bissen zum Gewissensbiss. "Ich sage Ihnen ehrlich: Die Diskussion läuft in einer Art und Weise, die uns Landwirten zu schaffen macht. Es geht nicht mehr um sachlich falsch oder richtig, sondern um moralisch gut oder böse", sprach der Bauernpräsident Themen an, die auch in der Talkrunde aufgegriffen wurden.

Der Verbraucher wisse heute wesentlich mehr, sagte dort Restauranttester und Food-Journalist Jens Mecklenburg. Grundsätzlich stellte er klar, dass "alle Lebensmittel okay sind, die nicht krank machen, denn Essen ist nicht da, um jemanden zu heilen." Genussmenschen seien ihm im weiten Spektrum der Verbraucher am sympathischsten. Er riet, am besten regionale Bioprodukte zu kaufen. Wem das zu teuer sei, dem könne er nur sagen: "Wir Deutschen essen viel zu viel Fleisch. Lieber weniger davon kaufen, dafür besseres."

Kathrin Iselt-Segert

19. April 2016 - Cocktails und Fingerfood

"Up platt", lebensfroh und herzlichst. begrüßt uns Frau Sünje Thiesen aus Osterohrstedt zum Abend "Cocktails und Fingerfood" in der Heinrich-Andresen Schule, Sterup.
Schon bei der Begrüßung vermittelt Sünje das Gefühl uns schon lange zu kennen. Es zeigt sich mal wieder, um wie vieles schneller wir uns mit der plattdeutschen Sprache näher kommen!
Nach kurzer Vorstellung und Erklärung der Arbeitsweise, geht es in den Kojen an die Arbeit. Dazu tut ein "Sunshine on the beach", einer der Cocktails, seine Wirkung. Er schmeckt köstlich und bei gelöster Stimmung werden leckere "Fingerfood", ob warm oder kalt und weitere Getränke zubereitet.
Am gemeinsamen Büfett, in gemütlicher Runde, lassen wir den Abend ausklingen.
Auch mit weiteren Themen wie z.B. "Italienische Küche" oder dem Kochen von "Herbst- und Wintergemüse", ist Sünje in vielen Landfrauenvereinen zu Gast. Da ist klar, das auch wir diese Themen nicht versäumen möchten und freuen uns auf weitere Abende mit  "der plattdeutschen Sünje" aus Osterohrstedt.

Frauke Petersen

16. März 2016 - "Ich bin dann mal weg!"

Im Jahr 2007 angeregt durch das Buch von Harpe Kerkeling,  „Ich bin dann mal weg!“ und schließlich infiziert von dem Kinofilm „Pilgern auf französisch“ , beginnen Brigitte und Wilhelm Müller mit der Planung ihrer 1. Pilgerreise. 

Ohne Handy, ohne Nachrichten, fernab von Hektik und Unruhe und in Gemeinschaft mit Freunden, wollen sie das Gegensätzliche zum Alltag erleben. Wie sie sagen, „das macht das Pilgern so Besonders“.

Ihre 6. Pilgerreise führt sie vom Kloster Schäflarn am Starnberger See zum Kloster Telfs in Österreich, eine Pilger-Route 2012 frisch gepflegt, südlich von München gelegen und mit einer Strecke von 120 km Länge. Neben Tipps für Ausrüstung und Vorbereitung können wir durch Wort und Bild an der Wanderung teil nehmen und die Bilder zeigen uns, dass auch der Spaß an dieser Tour nicht zu kurz kommt.

Im kommenden Jahr soll die Pilger-Route durch Schleswig-Holstein führen, vielleicht begonnen in Steinbergkirche, denn das Pilgern „beginnt vor deiner Haustür“.

Frauke Petersen

28. Februar 2016 - Wunder von Bern

Am 28. Februar war es endlich so weit.
Um 11.00 Uhr trafen wir uns alle in Steinbergkirche auf dem Parkplatz vom Einkaufszentrum.
Das Busunternehmen Neubauer brachte uns bei Sonnenschein sicher nach Hamburg. Um 13.45 Uhr konnten wir direkt an den Landungsbrücken aussteigen, wer noch Hunger hatte, konnte ihn dort an den zahlreichen Imbiss- Ständen stillen, doch allzu viel Zeit blieb nicht, denn unsere Vorstellung fing ja schon um 14.30,Uhr an.

Mit dem Schiffsshuttle fuhren wir von den Landungsbrücken über die Elbe zum hochmodernen Stage-Theater, so war noch eine kostenlose Bootstour inbegriffen, mit tollem Blick auf den Hamburger Hafen.

Das Musical erzählt eine bewegende Familiengeschichte vor dem Hintergrund der Fußball- Weltmeisterschaft 1954. Es ist eine sehr emotionale Geschichte, voller Hoffnung und Spannung, es gab schon ein paar Tränen bei dem Einen oder Anderen. Das spektakuläre Bühnenbild zeigte stimmungsvolle Effekte und eine atemberaubende Seiltechnik. Wir waren alle begeistert.

Um 17.30 Uhr ging es zurück mit dem Boot zu den Landungsbrücken und im Restaurant „ Blockbräu“ gab es ein Abendessen.
Von der oben gelegenen Außenterrasse hat man einen tollen Blick über den Hafen nebst Sonnenuntergang.
Um 21.30 Uhr waren wir wieder in Steinbergkirche, es war ein rundum gelungener Tag.

Karin Bendixen

17. Februar 2016 - Jahreshauptversammlung

In unserem Team wechselt in diesem Jahr die Position einer Beisitzerin, einstimmig wird Christel Paspirgilis-Scholz gewählt. Unsere Vorsitzende Sigrid Jacobsen dankt im Anschluss Synje Hagemes für ihre 7- jährige Begleitung in der Vorstandsarbeit.

Nach den Regularien stellt Frau Katrin Wiese, Ergotherapeutin und Heilpädagogin,  den Verein „Help“ vor.
Kinder sozialschacher Familien, welche körperliche Unterstützung einer therapeutischen Reittherapie benötigen, bekommen durch den Verein für 6 – 8 Monate die Möglichkeit kostenfrei  teil zu nehmen. 

Gudrun Backes, heilpädagogische Reittrainerin schildert bewegend von der Annäherung der Kinder ans Pferd, an die Therapeutin. In ganz kleinen Schritten werden die Kinder bereit für dieses Neue, sitzen auf dem Pferd, erleben den Blick von oben, entspannen, bauen Muskeln auf.

Beide Frauen machen deutlich, wie viel Freude es ihnen bringt, an Entwicklungsfortschritten und der gewonnenen Lebensfreude der Kinder teil zu haben.

Frauke Petersen 

27. Januar 2016 - Immigration in unseren Gemeinden

Wir freuen uns, das wir zu diesem Abend eingeladen haben. Ein voller Saal und einige interessierte Nicht- Mitglieder zeigen den großen Bedarf an Information auf.
Eingeladen haben wir Herrn Petersen vom Ordnungsamt Geltinger Bucht, Frau Wittkuhn, Cafè der Begegnung, Frau Müller, Kleiderstube des DRK und Herrn Luccasen als Vertreter der Asyllotsen.

Herr Petersen vom Ordnungsamt Geltinger Bucht nannte zu den Asylverfahren in der BRD folgende Zahlen: 
 2013 – 127.000     2014 – 202.000     2015 – 476.000   Asylverfahren.
Dieses sind geschätzte Zahlen, da nicht alle Flüchtlinge gemeldet sind, zeigt aber auf, dass sich die Verfahren im Verhältnis zum Vorjahr um 135 % erhöht haben.

Aufgenommen haben im Jahr 2015:
Schleswig-Holstein                            50.000,
Kreis Schleswig-Flensburg                     2.856,
Amt Geltinger Bucht                               182  Asylanten.

Diese sind aufgenommen in den Gemeinde:
48 in Steinbergkirche, 8 in Niesgrau, 7 in Pommerby, 42 in Gelting, 6 in Sterup, 5 in Steinberg, 25 in Hasselberg, 4 in Ahneby, 3 in Rabel       

Im Jahr 2016 rechnet das Amt Geltinger Bucht mit weiteren 150 Flüchtlingen.

Wohnraum ist gesucht, in erster Linie privater Wohnraum, die Unterbringung im DLRG-Gebäuden und Feuerwehrgerätehäusern sind ein Gedanke.
Möchten sie in der eigenen Familie minderjährige Jugendliche auf nehmen, informiert und begleitet das Jugendamt.

Vom Amt ehrenamtlich werden 2 x in der Woche Sprachkurse angeboten, diese werden gut besucht. Die jungen Leute sind sehr fleißig, schon häufig kann nach einem ¼ Jahr ein Gespräch auf Deutsch geführt werden. Damit auch Frauen teil nehmen können, wird in Gelting in der Sprachkurszeit Kinderbetreuung angeboten.

Gesucht werden für den Deutschunterricht weitere Lehrer, welche Deutsch als Fremdsprache unterrichten oder auch Ehrenamtliche welche Lust haben Deutsch zu unterrichten.
Fahrräder werden weitere benötigt.

Vom „Cafè der Begegnung“  berichtet Annegreth Wittkuhn.

Der Gedanke „wie bringen wir Asylanten mit den Einheimischen zusammen?“, entstand auf Treffen der Asyllotsen. Die Begegnung der Kulturen soll dabei im Vordergrund stehen, daraus entwickelte sich das "Cafè der Begegnung" welches seit einigen Monaten öffnet und  immer stärker besucht wird.
Es gibt Kontakte und Begegnungen, ein Sommerfest fand statt, Spiele werden gespielt, Lieder gesungen,  Aktivitäten finden statt.

für alle die teil nehmen möchten, folgende Termine:

28. Jan.          Asyl-Lotsen Treffen            19.30 Uhr                 Gemeindehaus Quern
  8. Feb.         Cafè der Begegnung          16.30-18.30 Uhr     Sportlerheim Steinbergkirche
19. Feb.          Frühstück                       10.00-12.00 Uhr            Birkhalle Gelting
25. Feb.         Asyl-Lotsen Treffen            19.30 Uhr                  Gemeindehaus Quern  
7.März            Cafè der Begegnung          16.30-18.30 Uhr     Sportlerheim Steinbergkirche

Spenden für Frühstück und Kaffee und Kuchen werden gern entgegen genommen.

Von der Kleiderstube des DRK Steinberg berichtet Frau Müller.

Seit dem Februar 2015 ist die Kleiderstube wieder an jedem Montag von 15.00-18.00 Uhr im Sportlerheim, Steinbergkirche, geöffnet. 

Die Bedürftigkeit muss nicht nachgewiesen werden,  2,00 € zahlen Bedürftige pro Abholung von Kleidungsstücken. Dieses Geld wird für die Anschaffung von Windeln, Unterwäsche, Kaffee und Kuchen für die Ehrenamtler u.ä. verwendet.

Benötigt wird moderne Kleidung für junge zierliche Männer, Wolldecken, Bettwäsche, keine Hemden.

Außerdem gibt es ein Möbellager in den Räumen des alten Kindergartens  in Steinbergkirche.
Wer Stühle, Tische, Betten - Möbel für kleinräumige Wohnungen zur Verfügung stellen möchte, melde sich bitte beim Ordnungsamt.

Herr Lucassen beschreibt die Arbeit der Asyllotsen,
allen Vortragenden gleich, beschreibt auch er die Freude und positiven Erlebnisse im Kontakt mit Menschen anderer Kulturen.

Frauke Petersen

20. Januar 2016 - "Frauenherzen schlagen anders"

Nachdem Frau Dr. Sondermann, Barkelsby den Aufbau des Herzens beschrieben hat, geht sie insbesondere auf das Thema „Frauenherzen schlagen anders“ ein.

„1993 erleiden 1 % - 2004 schon 30% aller Frauen einen Herzinfarkt“, dieses sind Zahlen, welche uns aufrütteln!      ( Männer  1993 - 9% / 2004 - 26,3%)
Frauen sind nicht weniger Herzinfarkt gefährdet als Männer, dieser tritt allerdings später auf, únd steigt ím Alter von 40. – 55. Jahren sogar an.

Genauso bewegend ist die Aussage, das mehr als die Hälfte der Frauen, die einen Infarkt erleiden, daran versterben. Herz – Kreislauferkrankungen zählen bei den Frauen zur häufigsten Todesursache.

Ein drohender Herzinfarkt zeigt sich für Frauen mit Schmerzen im Brustraum, Armen, Oberbauch, Rücken- oder Kieferbereich, aber spezifisch bei Frauen auch durch Übelkeit, Erbrechen und starker Kurzatmigkeit. Häufig gibt es ein Druck- und Enge-Gefühl im Brustraum.

Koronar bedingte Herzinfarkte treten bei Frauen erst mit 60. Jahren vermehrt auf. Bedingt durch die Arteriosklerose, welche durch Ablagerungen in den Gefäßwänden zu Verengungen führt, treten bei einer Verengung von 75 % unter Belastung Beinschmerzen auf.
Bei noch stärkerer Verengung kommt es schon unter normaler körperlicher Betätigung verstärkt zu Atemnot.

Zu diesen Ablagerungen und Verengungen kann es durch folgende, auch für Männer geltende, bekannte Risikofaktoren kommen:  Rauchen  - ungesunde Ernährung – Bewegungsmangel - hoher Blutdruck – Übergewicht - hoher Cholesterin - erhöhte Blutfette - erhöhter Blutzucker – Stress.
Zu den unbeeinflussbaren Risikofaktoren zählen Erbanlagen und ein hohes Alter.

Durch Einnahme von Hormonen während der Wechseljahre treten Infarkte, Brustkrebs und Embolien vermehrt auf, dieses ist wissenschaftlich belegt.

Die Kombination Pille / Zigarette erhöht das Risiko um das 30.fache!
Erhöhtes Bauchfett greift die Gefäße an und führt zu Diabetis II.
Frauen mit Diabetikes haben ein erhöhtes Herzinfarktrisiko.
Warnsignale für einen möglichen Infarkt sind hier Müdigkeit, Schlafstörungen, Erschöpfung, Atemnot und Brustenge.

Abschließend rät Frau Dr. Sondermann bei auftretenden Symptomen sofort die 112 zu wählen! 

Je schneller eine Behandlung erfolgt, desto geringer die Folgebeschwerden!

Frauke Petersen

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VORMERKEN

17. Oktober 2019
19:00 Uhr
Christa Bendixen zeigt Bilder
unserer Fahrt nach Kopenhagen.

Veranstaltung
Mi. 09.10.2019, 14:30 Uhr