11. Dezember - Weihnachtsfeier mit "Buten ward Wiehnacht"

Bleib einmal stehn und haste nicht
Und schau das kleine stille Licht.

Hab einmal Zeit für dich allein
zum reinen unbekümmert sein.

Lass deine Sinne einmal ruhn
und hab den Mut zum gar nichts tun.

 Lass diese wilde Welt sich drehn
und hab das Herz, sie nicht zu sehn.

Sei wieder Mensch und wieder Kind
und spür, wie Kinder glücklich sind.

Dann bist von aller Hast getrennt
du auf dem Weg hin zum Advent.

Bei Apfel, Nuss und Mandelkern - Bratapfel an Vanilleeis - und gebackenen Keksen, feierten wir an adventlich geschmückter Tafel unsere Abschlussveranstaltung des Jahres 2013.

Das Duo „Drifholt“, auch als „die Godewinds Dithmarschens“ bekannt, schenkte uns bei plattdeutsch vorgetragenen Liedern adventliche Atmosphäre.

Lichtbilder der winterlichen Westküsten Landschaft, mit ihren Schafen, Deichen, Haubargen und Halligen, entführten uns in eine stimmungsvolle, vorweihnachtliche Zeit.

Das „Weihnachtslicht“ über dem Watt, oder das Licht einer geschmückten Tanne am Heilig Abend in einer Kirche der Hallig Langeneß, brachten uns die besondere Stille und Ruhe dieser Zeit nahe und berührten so manchen Gast.

Durch Spenden, unter anderem für, aus Holz gearbeiteten kleinen Adventsdörfern, konnte zum Ende des Jahres 250,- Euro an das „Kinderhospiz Angeln“ übersendet werden.

Mit besten Wünschen für das Jahr 2014 gingen wir adventlich gestimmt, auseinander.

 Frauke Petersen

10. November - "Fröhstück up Platt" in NDB Flensburg

Haben Sie schon einmal an einem frühen Vormittag  in einem Theater gefrühstückt?

Über 60 Scheersberger Landfrauen - und Männer - begaben sich auf den Weg ins Studio der Niederdeutschen Bühne, Flensburg,  zu einem „Fröhstück up platt“.

Bei  leckerem, reichhaltigen Essen, zusammen gestellt durch das Handwerkerhotel Flensburg, begrüßte uns der Hausherr der NDB Herr Rolf Petersen. Seit Anbeginn der Idee zu dieser Veranstaltung wird vor ausverkauftem Haus gelesen! Im Theater Platz genommen, stellte in einem kleinen Talk Herr Petersen Maren Nielsen vor – und dat natürlich up platt, denn nu wör nur noch up platt fördragn. Enige lustige Geschichten bröchten uns dorbü bannig ton lachen und schmunzeln.

Mit en feine Landfruenschirm, insetbar bi Regen wi uk Sunnschien, dankte Sigrid Jacobsen in de Nomen vun de Gäst.

Na een por feine Stünn gungen all wedder mit een chude Stimmung int Hart er eggen Weg.

Frauke Petersen

23. Oktober - Hörgeräteakustik

„ Nicht Sehen trennt uns von den Dingen,
nicht hören trennt uns von den Menschen“

mit diesem Zitat Kants eröffnete Frau Ehler, Hörgeräte-Akustiker und Augenoptiker-Meisterin der Firma PROTON  ihren Vortrag:  „Pro Ton  =  für gutes Hören“.

Hörgeräte entwickelten sich aus dem Wunsch heraus, schlecht hörenden Menschen die Sprache auch über weiten Raum hinweg, nahe zu bringen.

Frau Ehler zeigte einen Überblick über die Entwicklung der Hörgeräte und gab außerdem Erläuterungen zum Stand der heutigen Technik. Dabei machte sie deutlich, dass jeder Einzelne das zu ihm passende Gerät finden muss. Dieses bedarf Zeit der Eingewöhnung, gelegentlich Geduld und den Willen, sich mit den Geräten auseinander zu setzen. Frau Ehler machte Mut, sich den Möglichkeiten der Technik  zu stellen, denn,…….nicht hören trennt uns von den Menschen.

Frauke Petersen

19.-22.September - Reise an den Rhein

Reisegedanken von Sigrid Jacobsen

Viele von Euch werden es wissen,
4 Jahre lang musste ich die Landfrauen Reisen missen –
Hurra ! Hurra ! – Denn dieses Jahr bin ich auch mal wieder da.
Also – Koffer gepackt – Ein bisschen kleiner diesmal,
trotzdem bleibt die Qual der Wahl –

Was brauch ich bloß ?
Was schaut gut aus ?
Komme ich mit den Sachen auch aus ?
Endlich geht´s los – Hinein! Hinein!
Wir wollen schließlich  heute noch an den Rhein.

Um die lange Fahrt etwas zu versüßen,
werden wir unterwegs ein Frühstück genießen,
uns in Fulda ausgiebig die Beine vertreten –
und so unserem Ziel entgegenstreben.

Jetzt sind wir da und alles ist nett;
Die Meisten von uns haben auch ein eigenes Bett.
Für andere wird erst die Decke geteilt,
wofür man zur Rezeption dann eilt.
Das Bad mit Aussicht wird erkundet.
Der Orkan, der in den Zimmern die Köpfe umrundet,
wird abgeleitet und abgestellt –
nun ist sie in Ordnung,  unsere Hotelwelt.

Am 2. Tag geht´s dann zur Sache.
Vom Niederwalddenkmal per Lift in die Drosselgasse.
Germania und die Wacht am Rhein,
dazu landestypisch überall Wein.
Burgen und Kultur wohin man auch schaut,
so manches AHH und OHH wurde da laut.
Kloster Ebersbach in all seiner Pracht hat uns die Wein-
und Klostergeschichte nahe gebracht.
5 Sorten Wein haben wir probiert – und –
ich bin sicher –
der eine oder andere hat ihn auch gespürt.

Wenn Landfrauen reisen bedeutet das nur,
Gutes Wetter, Spaß und viel Kultur.
Doch wir, wir pflückten auch eine Blum !
Ein Glücksfall eben dieses zu tun.
Munter und auch in Mundart  - ganz souverän,
kann diese sympathische Dame neben jedem Reiseführer bestehn.
Den Unterschied zwischen Wein- und Esstrauben tat Sie uns kund,
dies führte beim Weingut Ebersbach zu leichtem Traubenschwund.
Interessantes und normalmenschliches aus der Region –
nochmals herzlichen Dank an solch tolle Person.

Zurück ins Hotel, müde und schlapp,
vom Buffet nehmen wir aber noch reichlich ab,
bleiben gern sitzen und haben es schön,
bis wir dann ins Bette gehen.

Ausgeschlafen  und wieder ganz fit,
nehmen wir auch die Landeshauptstadt noch mit.
Das mondäne Wiesbaden mit Casino und Schick,
nimmt uns auf eine Zeitreise mit.
Ein Einblick in die Bäderkultur  -
mit einem Schluck Heilwasser – ehm – ja
und das pur….
Ein bisschen Shoppen,
ein bisschen Federweißer oder Cappuchino Genuss
und schon geht es wieder in den Bus,
zurück ins Hotel, dann schnell umgezogen,
auf geht es auf des Rheines Wogen,
dem I-Tüpfelchen unserer Reise entgegen –
oder seid Ihr schon mal bei so einem Feuerwerk gewesen ?

Übervoll mit Eindrücken der wunderbaren Landschaft,
der Burgen, der Geschichte, der netten Gespräche am Rande und
des grandiosen Feuerwerks fahren wir dem Hotel entgegen,
um ein letztes Mal unser Haupt zwischen mindestens 3 Hotelkopfkissen
zur Ruhe zu legen.

Heut geht´s nun nach Hause und das ist ziemlich weit weg,
trotzdem – auch dieser Tag gestaltet sich nett.
Vorher jedoch sind die Koffer zu klein,
es passt seltsamerweise nicht mehr alles hinein.
Endlich zu und im Bus verstaut,
wird jetzt auf Herrn Bölck´s Fahrkünste vertraut.
Gezählt – ach ja – es sind alle da,
liebe Landfrauen nun hört noch  einmal  -
Asta´s Tagesspruch vom Glück –
Der,  der bringt alles Schöne ins Gedächtnis zurück.
Noch einmal gemeinsam Mittag gegessen – mhh lecker –
und jetzt verlassen wir Hessen.
Noch einmal alles wieder besprochen,
wie war das mit „ Zwiebelweißer und Federkuchen „ ? –
mit „ Wer früher piescht, hält länger durch „,
„ Gibt´s denn noch Ritter auf jeder Burg“

So nähern wir uns Deutschlands nördlicher Grenze,
wo ich meinen Vortrag mit den Worten beende:

       Danke, dass Ihr mitkamt.

       Danke, dass ich mitkommen konnte.

       Danke,  für das Gute hin- und herkutschieren.

       Danke für die gemeinsame Zeit und auf ein baldiges Wiedersehen.

3. September - "Das kommt mir spanisch vor!" - ein südländischer Abend.

Kanarische Kartoffeln mit Mojo Verde und Mojo Rojo
Poulardenbrust mit Honig und Pinienkernen
Scampis mit Chili, Tomate und Knoblauch
„Serrano“-Schinken, Lomo Iberico und Chorizo
Dattel im Speckmantel
„Queso Manchego“
Creme Catalane

………..so liest sich unsere Menükarte, zusammengestellt von Mathias Schütt, der immer etwas Schönes  aus dem Hut zaubert, wenn wir unsere Auftaktveranstaltung nach der Sommerpause in seinem Hause begehen. Wer einmal das Landhaus Schütt besucht hat weiß, mit wie viel Liebe und Freude probiert, zusammengestellt und gekocht wird. Danke Mathias, dein Menü war eines der Highlights zum Start unseres diesjährigen Herbstprogramms.

Sechzig Scheersberger Landfrauen folgten der Einladung, wir wurden mit landestypischer Musik und einer erfrischenden Sangria empfangen.

Die etwas andere Platzwahl kam uns zunächst etwas spanisch vor, doch schließlich genossen wir, nach der Begrüßung unserer Vorsitzenden und einer Einführung in die Landesgeschichte durch Sigrid Jacobsen, bei „norddeutschem Schnack“ die Leckereien der Küche.

Als weiteres Highlight des Abends folgte der Tanz von spanischen Flamencos, präsentiert durch die Tanzschule Dimitrow aus Flensburg. Der Klang von Kastagnetten, der Schwung des Fächers, rhythmisch schlagende Hände, das Umgarnen der Frau im Tanz, ließ uns die Mentalität der Spanier erahnen.  

Abschließend endete der Abend mit einem Quiz, in dem es natürlich um landesbezogene Fragen ging und nach weiterem, gemütlichen Miteinander endete der Abend in Vorfreude auf folgende gemeinsame Veranstaltungen.

Frauke Petersen

19. Juni - Tagesfahrt zu unseren Nachbarn

Schon lange“ spukte“ uns die Idee für eine Fahrt nach Dänemark im Kopf herum: Nun war es endlich soweit . Am 19. Juni machten wir uns mit dem Busunternehmen Nissen, Nordballig, auf in den Norden.
Zunächst ging es nach Apenrade zur Fa. Marcussen und Sohn, einer Orgelbauer-Familie, die seit langem internationale Anerkennung für ihre Instrumente genießt. Bis heute wurden mehr als 1100 Orgeln in alle Welt geliefert, u. a. nach Japan, Südafrika, USA, das übrige Europa und besonders natürlich auch nach Angeln. So gibt es in Neukichen, Quern, Steinbergkirche, Esgrus und in vielen anderen Kirchen Anglens Marcussen-Orgeln.
Im Innenhof der historischen Gebäude wurden wir von der Geschäftsführerin Claudia Zachariassen, der Ur-ur-ur-ur-Enkelin des Firmengründers begrüßt und anschließend in 2 Gruppen durch die Produktionsstätte geführt. Vom Zeichenbüro über das duftende Holzlager, wo Eiche, Kiefer, Ebenholz, Zeder und Mahagonie auf die Verarbeitung warten, der Tischlerwerkstatt, dem Metallpfeifenwerk mit eigener Gießerei, einer Schlosserei bis zur Montagehalle wurde uns der Werdegang einer Orgel erklärt. Eine geschichtsträchtige, interessante Produktionsstätte!
Danach fuhr uns Herr Nissen durch die ländliche Umgebung nach Sjölung zum Restaurant Skamlingsbanken zum Mittagessen. Der 113 m über dem Meeresspiegel liegende Versammlungsort bietet einen herrlichen Blick auf den Kleinen Belt.
Am Nachmittag stand dann die kleine Stadtführung in Christiansfeld auf dem Programm. Leider regnete es heftig, sodass der größte Teil der Führung in der Kirche stattfinden musste. Wir erfuhren eine Menge über die Herrnhuter Brüdergemeinde und dass sich der Ort dafür bewirbt, als Weltkulturerbe anerkannt zu werden.
Anschließend gab es Kaffee und Honigkuchen im Hotel der Brüdergemeinde, danach hatten wir noch etwas Zeit für die Honigkuchenbäckerei und einige andere kleine Läden bevor es wieder in Richtung Angeln ging.

Heike Hansen

12. Juni - Fahrradtour nach Neukirchen

Und da war er wieder, ein schöner Nachmittag ….diesmal ging es mit dem Fahrrad durch unsere schöne Angeliter Landschaft. Auf, mit Wiesenkerbel und Gräsern geschmückten Feldwegen, durch kurze Waldstücke und Wegstrecken mit einem zeitweiligen Blick über die Ostsee, führten uns Heike Hansen und Sigrid Jacobsen nach Neukirchen zu Angelika Prischtscheptschuk, die uns mit einem liebevoll gedeckten Kaffeetisch empfing.

Angelika Prischtscheptschuk ist gelernte Raumgestalterin und führt in ihrem Wohnhaus das kleine Lädchen „Creativphantasien“.
Sie hatte eingeladen, sich an, von ihr, thematisch unterschiedlich gestalteten Tischen zu inspirieren und Anregungen und Gestaltungsideen mit nach Haus zu nehmen. Dieser Einladung folgten wir gern und schoben noch kurzfristig diesen Termin in unseren Veranstaltungskalender ein.

Bestaunen Sie in unserer Galerie die anregenden Eindrücke. Frau Prischtscheptschuk gab einige Tipps und zeigte auf, wie mit kleinen Kniffen Tischdecken gerafft oder Servietten gefaltet werden können.

Nachdem der ein oder andere im Lädchen kleine Accessoires erstanden hatte, traten wir mit dem Rad die Heimreise an.
Frauke Petersen

29. Mai - Ein Paradies vor unserer Haustür

Zu einer Abendwanderung durchs Haberniser Moor trafen sich am 29. Mai 32 Landfrauen an der Schleuse in Habernis.

Es sollte gleichzeitig eine Fortbildung in Sachen Vogelkunde werden. Dazu waren die Landwirte und Hobby - Ornithologen Lutz Clausen, Esgrusschauby und Ulf Martensen, Flarup geladen um uns in 2 Gruppen die "gefiederten Bewohner" des Moores vorzustellen: Singdrossel, Zilpzalp, Gelbspötter, Heckenbraunelle, Gartengrasmücke, Goldammer und Sumpfrohrsänger. Fachkundig wurde uns alles erklärt und im Bestimmungsbuch das Aussehen und die Unterschiede der einzelnen Vogelarten gezeigt. Nebenbei wurde auch noch die eine oder andere Wildpflanze bestimmt, es gab soviel zu sehen und zu hören - ein hochinteressanter Abend.

Mit dabei war auch der Querner Pastor Phillip Reinfeld, der nach der Wanderung den Abend mit einer kleinen Andacht ausklingen ließ.

Die Landfrauen nutzten die Gelegenheit, eine Geldspende zu übergeben für die Renovierung des Gemeindehauses. Eingenommen wurde das Geld anlässlich des Theaterabends mit der Nordangler Speeldeel.

Mit einem herzlichen Dank an Lutz Clausen und Ulf Martensen endete dieser wunderschöne Abend.

Heike Hansen

17. März - Landfrauen zeigen ihre Hobbys

Neugierig geworden, auf das "was in uns steckt", kamen 54 Landfrauen ins Landhaus Schütt und folgen den Schwärmereien der Damen, die über ihr "Steckenpferd" berichten.

So gibt es textiles, handwerkliches und "fotogenes" zu bewundern, interessiert folgen wir den Geschichten, die sich um das Hobby spannen. Dabei eingerahmt, wird der Nachmittag, mit vorgetragenen Gedichten und Geschichtchen, die alle zum herzlichen Lachen und Schmunzeln bringen.
Wie auch beim Erlernen von Gedichten, bleibt im Leben mit einem Hobby, der Kopf stetig in Bewegung.

Da wird die Postwurfsendung zum Schnittmotiv; mit schelmischen Blick versehene Hühner und weiteres Kunsthandwerk, welches beim Arbeiten im Melkstand wie "nebenbei" entsteht, sorgen für Ausgleich und Entspannung.

In uns steckende Leidenschaften können hervorgeholt werden durch solches, wie eine heimelige Atmosphäre bei der Web-Meisterin oder der prägenden Handarbeitslehrerin aus den Kindertagen.
Auch von Bastelaktionen, deren Verkaufserlös in Projekte für "Kinder dieser Welt" gehen, und der daraus rührenden Befriedigung und Freude wird erzählt.

Vieles kann in uns bewegt werden, Angst vor neuer Technik wird überwunden, die Freude an dem Tun, der Wunsch und Drang an der Arbeit festzuhalten, setzt Mut frei.
Bei der Verarbeitung eines Schicksalschlages, kann die Arbeit am Objekt helfen.

Unser 87 -jähriges Mitglied zeigt uns auf, wie wichtig es ist, auch im Alter neugierig zu bleiben und sich immer wieder körperlich bedingten, neuen Anforderungen zu stellen. Hier bleiben, durch das Arbeiten von Filzbällen, "die arbeiten mit mir, ich nicht mit ihnen", und dem Verschenken dieser Arbeiten, Gespräche und Kontakte "nach draußen" erhalten.

Es wurde klar, ein jeder sollte sich sein Hobby suchen (wir hörten, manchmal wird man auch gefunden) und so, Ausgleich, Freude und Energie für die Anforderungen des täglichen Lebens aus ihm schöpfen.

Vielen Dank allen Damen, die uns mit ihrem Hobby inspirierten, angeregt gingen wir nach Hause.

Frauke Petersen

26. März - "Das Teufelchen in meiner Brust" - Miriam Köthe

Lebensfroh - quirlig - in sich ruhend - dankbar

so stand sie vor uns, Miriam Köthe, Redakteurin beim Rundfunksender RSH.

Auf Einladung der Landfrauenvereine Gelting, Grünholz, Scheersberg und Sörup las Miriam Köthe im Steinberger Hof aus ihrem Buch "Teufelchen in meiner Brust".

Vor fünf Jahren, plötzlich gespürt, war er da, der Knoten in der Brust -Diagnose -Krebs! Eine Welt hebt sich aus den Angeln, die gelebte Sicherheit beginnt zu wanken!

Eingebundenheit in einem harmonischen Familienleben, ein "Mädelskreis" und ein offenes Miteinander im näheren Lebensumfeld, tragen dazu bei, die neue Zeit leichter zu tragen.

Bewegend erzählt Miriam Köthe kleine Geschichten und Auszüge aus einer Zeit gelebter Höhen und Tiefen.

Da gibt es den humorvollen Umgang im Tragen einer Perücke mit dem Namen "Günther", "ich fand mich die ganze Zeit über hübsch...". Der Umgang der kleinen Nichte Emma mit der neuen "Frisur" der Tante, sie zeigt auf, wie schlicht und einfach Äußerlichkeiten betrachtet werden können - der Kern des geliebten Menschen bleibt!

Aber auch der erste schwere Weg in die Klinik, die Chemo Behandlungen oder das Erwarten von Untersuchungsergebnissen! Es soll kein falsches Bild entstehen - es gab traurige, aufwühlende, angstvolle Stunden!

"Wir kriegen das hin, aber Sie müssen kämpfen!", diese Worte und ein tiefes Vertrauen zur Fähigkeit des behandelnden Arztes, tragen sie bis heute .

Mit dem Ausspruch von Wilhelm Runge:  "Hoffnung und Freude sind die besten Ärzte" , und der Empfehlung des lesenswerten Buches "Heut bin ich blond" von Sophie van der Stap, die Geschichte einer jungen Frau mit ähnlicher Geschichte, welches Miriam Köthe viele Sichtweisen aufgezeigt hat, beendete sie ihren bewegenden, Mut machenden Vortrag. 

Frauke Petersen

3. März - Nordangler Speeldeel - Festsaal Jugendhof Scheersberg

Was war das für ein Event auf dem Scheersberg - Land bedeutet nicht...... langweilig, und so strömten an die 300 Gäste auf das Jugendhofgelände um die Nordangler Speeldeel mit ihrer Komödie "Rockers gahn nich in Rente" zu sehen. Es ist immer etwas Besonderes diese Truppe zu erleben und der ungebrochene, auch bei der sechsten Aufführung, große Andrang der Besucher, spricht für ihre Beliebtheit im Angelner Raum.

Die Landfrauen bedienten den Kartenverkauf, die Landjugendgruppe Quern sorgte für das leibliche Wohl. Vielen Dank an die jungen Leute, es ist immer eine Freude diese engagierten Jugendlichen zu erleben.

"Rockers gahn nich in Rente" - dieses Stück muss als Komödie gesehen werden - manches geht unter die Haut, denn Realität und Klamauk liegen nah beineinander. Ernsthaftigkeit, Szenen der Liebe, Humor und viel Gesang brachten das Publikum zum Nachdenken wie auch zum herzlichen Lachen.

Die Darsteller wurden mit großem Applaus belohnt und man darf gespannt sein, was als nächstes von Wolfgang Börnsen uns seinen spielbegeisterten Freunden auf die Bühne gebracht werden wird.

Frauke Petersen

6. Februar - Generalversammlung - Landhaus Schütt

"Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum, wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit.", mit diesen Worten begrüßte Frauke Claussen zum offiziellen Teil unserer diesjährigen Generalversammlung im Landhaus Schütt. Sie dankte im Rückblick den zahlreichen Gästen der rege besuchten  Veranstaltungen und ermunterte gleichzeitig, auch in der Zukunft "gemeinsam zu träumen", die Vereinsarbeit zu unterstützen, Informationen weiterzugeben und weitere Gäste mitzunehmen oder zu bewerben.

Außerdem begrüßte Frauke Claussen Herrn Bürgermeister Erich Petersen, Quern, der zum letzten Mal in dieser Funktion über den Stand der Zusammenlegung der Gemeinden Quern und Steinbergkirche berichtete. "Es ist immer erstaunlich, was Erich alles so auf seinem kleinen Zettel hat", war Frauke Claussens schmunzelnde Anmerkung, wir folgten seinem interessanten Vortragen gern.

Asta Stahlke ließ in einer Bildershow das vergangene Jahr mit seinen 18 Veranstaltungen an uns vorbei ziehen. Es wurde deutlich, welche Ideen, Lust und Freude in der Vereinsarbeit stecken. Frauke Claussen dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre Bereitschaft am Mitwirken. Im Anschluss wurde der vorgetragene Kassenbericht einstimmig angenommen und der Vorstand entlastet. Durch eine Wahl wurden die Beisitzerin Synje Hagemes und die Kassenführerin Frauke Petersen für weitere vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

Zufrieden und ein wenig stolz wurde die neu installierte Homepage www.landfrauen-scheersberg.de vorgestellt. In Zusammenarbeit mit der Wittkiel-Gruppe, www.wittkiel-gruppe.de, hat der Vorstand diese Seite erstellt und lädt ein, darin zu stöbern, sich und andere zu informieren, dieses Forum zu nutzen und seine Adresse an Kinder, Freunde und Verwandte weiterzugeben.

Zum Abschluss gab es noch ein besonderes Bonbon - Sigfried Wölm, Gesang und Wilhelm Lindemann, Klavier, trugen Lieder wie "Hermann heest er", "Lied von der Krummen Lanke", "Nehm se`n Alten" oder "Komm, hilf mir mal die Rolle drehn" aus dem Berlin der 20er Jahre vor und ernteten dafür großen Applaus.  

Frauke Petersen

23. Januar-"Zuckersüß"? Ein Leben mit Diabetis

Im Rahmen der Gesundheitsaktion 2013 des Landesverbandes hielt Frau Dr. Bechthold, Internistin, im voll besetzten Landhaus Schütt einen Vortrag zum Diabetes.
Nachdem Dr. Bechthold die verschiedenen Diabetes Typen erklärt hatte, ging sie auf die häufige Ursache beim Typ II ein: Das Übergewicht. Ein Risikofaktor, den man vermeiden könnte. Laut einer Studie ist in Europa jeder 2. Erwachsene und jedes 4. Kind übergewichtig. Dadurch, dass immer mehr Menschen, besonders in jungen Jahren, übergewichtig sind, gibt es immer mehr Diabetes Patienten. Ein früher Krankheitsbeginn birgt ein hohes Risiko für Folgeerkrankungen wie z.B. Durchblutungsstörungen der Beine, Augenerkrankungen und Bluthochdruck.
Die Zuhörer bekamen viele Tipps für eine gesunde Ernährung: Kleinere Mahlzeiten, vor den Mahlzeiten ein großes Glas Wasser trinken, viel Gemüse, Vollkornprodukte, fettreiche Speisen meiden, wenig Alkohol, abends keine Kohlehydrate, wenig tierische Fette, Pflanzenöle verwenden, nicht mehr als 3 Eier pro Woche und besonders: Langsam essen, gut kauen, das Essen genießen und ganz viel Bewegung.
Auch auf die Essgewohnheiten in den Familien ging die Referentin ein. Bewusste Ernährung bedeutet auch die Wertschätzung der Speisen, gemeinsame Mahlzeiten und auch ein liebevoll gedeckter Tisch gehören dazu.
In der anschließenden Diskussion konnte noch die eine oder andere Frage geklärt werden, es wurde Informationsmaterial und sogar ein Blutzuckertest angeboten.

Heike Hansen

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Allen Mitgliedern und Freunden
wünschen wir eine besondere Zeit!

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